Übergang Schule Beruf Was kommt nach der Schule?

Wie geht es nach der Schule weiter? Gefühlt gibt es unendliche Möglichkeiten und zugleich unzählige Hürden.

Damit der Übergang von der Schule in den Beruf oder ins Studium besser klappt, gibt es bei der Stadtverwaltung Kiel den Sachbereich Übergang Schule und Beruf und eine Koordinatorin für den Übergang Schule-Beruf-Studium.

Gemeinsam mit den Schulen, der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter und verschiedenen städtischen Ämtern wird daran gearbeitet, den Übergang von der Schule in den Beruf oder ins Studium für Kieler Jugendliche noch weiter zu verbessern.


 

   

Was? Wie? Warum?

Kieler Jugendliche sollen die Angebote erhalten, die sie passgenau in einer Berufsausbildung oder in einem Studium ankommen lassen. Damit sie besser auf die Anforderungen der Berufswelt vorbereitet werden, engagiert sich die Landeshauptstadt Kiel im Übergang Schule-Beruf-Studium.

  • Mehr Jugendliche beginnen direkt nach der allgemeinbildenden Schule bzw. nach dem Besuch eines RBZ eine Ausbildung oder ein Studium.
  • Die Transparenz über regionale Beratungs- und Förderangebote wird erhöht.
  • Alle Beteiligten der Bildungsregion Kiel werden systematisch und strukturiert vernetzt und miteinbezogen.
  • Die Kooperation von Schulen untereinander sowie von Schulen mit außerschulischen Partnerinnen und Partnern wird gefördert.
  • Ein nachhaltiges Unterstützungssystem für den erfolgreichen Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium oder Beruf wird aufgebaut und ständig verbessert.


  • Situationsanalyse in Kiel
  • Transparenz über die RBZ-Bildungsgänge
  • Verbleibabfrage an Kieler Schulen und Erstellung der fortlaufenden Verbleibstatistik
  • Aufbau von Kooperationsbeziehungen
  • Regionale Vernetzung und Transparenz


  • Verbleib nach der Schule sichtbar machen

    Seit 2009 erhebt die Landeshauptstadt Kiel Informationen über den Verbleib der Jugendlichen nach der Sekundarstufe I. Seit 2013 wird auch der Anschluss nach dem Besuch eines Regionalen Berufsbildungszentrums (RBZ) betrachtet. Die Verbleibstatistik informiert über die erreichten Abschlüsse zum Schuljahresende und über die Anschlussperspektiven, die sich nach der Sommerzeit für die Jugendlichen ergeben. Die Daten der Verbleibstatistik geben somit jährlich Aufschluss über die Bildungsverläufe der Jugendlichen, deren Erfolge und Chancen. Sie ermöglichen genaue Analysen der aktuellen Situation am Übergang Schule - Beruf in Kiel.
     
  • Zusammen Strukturen schaffen

    In Kiel werden verbindliche Strukturen zugunsten einer nachhaltigen Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf geschaffen. Auch der Übergang ins Studium soll verbessert werden. Dafür werden Unterstützungsangebote verzahnt. Zum einen werden die individuellen Lebenslagen und Bedarfe der Jugendlichen berücksichtigt, zum anderen die Erfordernisse der Wirtschaft einbezogen. So setzen sich zum Beispiel schon die Schulen konkret mit den betrieblichen Anforderungen auseinander und stärken die Kooperation mit der Wirtschaft.
     
  • Gemeinsam Perspektiven im Übergang Schule-Beruf-Studium entwickeln

    Gemeinsam mit allen Akteurinnen und Akteuren wird an neuen Strategien für eine positive Veränderung an der Schnittstelle zwischen Schule und Beruf gearbeitet. Durch Gespräche mit Jugendlichen, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern und den Akteuren der Kieler Bildungsregion werden neue Formen der Zusammenarbeit entwickelt und bewährte Vorgehensweisen gefestigt.
     
  • Jugendliche bei Übergängen begleiten

    Die Verbleibabfragen haben gezeigt, dass eine individuelle Betreuung und Unterstützung der Jugendlichen wichtig ist. Dadurch erhöhen sich ihre Chancen auf einen direkten Übergang in eine Ausbildung oder eine berufsqualifizierende Maßnahme deutlich. Aus diesem Grund werden seit 2015 zusätzliche Übergangsmanagerinnen an den Regionalen Berufsbildungszentren eingesetzt.

 
Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Sachbereich Übergang Schule & Beruf
Fleethörn 9
24103 Kiel

Dr. Malgorzata Mielczarek
Zimmer 3
0431 901-3064

Svenja Hüners
Zimmer 3
0431 901-3074 


Berufsschulpflicht für Minderjährige

Schüler*innen, die

  • noch keine 18 Jahre alt sind,
  • eine weiterführende allgemeinbildende Schule oder ein Förderzentrum verlassen
  • und keinen Ausbildungsplatz oder eine anderen Bildungsmaßnahme gefunden haben,

müssen sich laut dem Schleswig-Holsteinischen Schulgesetz an einer berufsbildenden Schule anmelden. Nach der neunjährigen Vollzeitschulpflicht folgt in Schleswig-Holstein für Minderjährige bis zum Erreichen der Volljährigkeit die Berufsschulpflicht.

 

Im Februar laufen die Anmeldungen zum beruflichen Vollzeitunterricht an den Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ ).

Eine Orientierung über die verschiedenen Möglichkeiten an den RBZ bietet diese Übersicht der RBZ-Bildungsgänge. Die einzelnen Schulen organisieren außerdem noch regelmäßig Informationsabende.

Bei Fragen rund um das Thema Berufsschulpflicht, Ausbildung und (höherer) Schulabschluss berät die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Sie und Ihr Kind gern.




Infos für Fachkräfte

Es sind zahlreiche Akteure, die gemeinsam die Bildungsmöglichkeiten in einer Region gestalten. Unter der Überschrift ?Bildungsregion Kiel“ verfolgt die Landeshauptstadt Kiel das Ziel, die verschiedenen Akteure miteinander zu vernetzen und gemeinsam die Bildungsqualität in der Region zu verbessern.

Im Bereich Übergang-Schule-Beruf-Studium ist in den letzten Jahren viel passiert. Es wurde das Kieler Arbeitsbündnis zur Verbesserung des Übergangs Schule-Beruf gegründet sowie die
Jugendberufsagentur Kiel auf die Beine gestellt. Zudem wird jährlich der Verbleib der aktuellen Abschlussjahrgänge in den Blick genommen und ausgewertet.

Die gemeinsamen Ziele, Maßnahmen & Entwicklungen in diesem Bereich sind im ersten Kieler Bildungsbericht und den regelmäßig erscheinenden Bildungsreporten abgebildet.


 
Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Referat Bildungsmanagement
Koordination Übergang Schule-Beruf-Studium
Fleethörn 9
24103 Kiel

Suse Lehmler
Zimmer 386

0431 901-3019



"Starke Familien in Kiel - von Anfang an"

Wie sind die Lebenslagen von Kindern in Kiel? Welche Angebote für Eltern und Kinder in Kiel gibt es? Wie kann man Familien mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren besser unterstützen?

Am 3. Februar 2016 stellte Stadträtin Renate Treutel gemeinsam mit Eltern und Kindern sowie Mitgliedern des Arbeitsbündnisses "Frühe Hilfen in Kiel" den 2. Bildungsbericht der Presse vor.

Erstellt vom städtischen Bildungsmanagement unter Mitarbeit zuständiger Ämter und ausgewählter Träger von Bildungs- und Beratungsangeboten stellt der Bericht die Themen Elternbildung und frühkindliche Bildung in den Fokus, dafür werter er nicht nur statistische Daten aus, sondern greift auch die Ergebnisse der Befragungen von Eltern, Fachkräften und Einrichtungen auf. Er schafft eine Grundlage, um die Unterstützungs-, Bildungs- und Beratungsangebote für werdende Eltern und junge Familien trägerübergreifend weiterzuentwickeln.

Bildungsbericht 2013

Bildungsbericht 2015

In Kiel sollen junge Menschen nach dem Schulabschluss eine gute berufliche Perspektive haben. Um das zu unterstützen, gründete sich bereits 2013 das Kieler Arbeitsbündnis zur Verbesserung des Übergangs Schule-Beruf. Der Bildungsreport 2015 stellt die Entwicklungen der letzten zwei Jahre dar und wertet Kernindikatoren aus.

Am 13.01.16 stellte Stadträtin Renate Treutel gemeinsam mit Schulrätin Barbara Weber sowie Volker Lenke, stellvertretender Leiter der Agentur für Arbeit Kiel, Karsten Böhmke, Geschäftsführer des Jobcenters Kiel und Hans Joachim Beckers, Geschäftsbereichsleiter Aus- und Weiterbildung der IHK zu Kiel den ersten Kieler Bildungsreport der Presse vor. Der Report fokussiert den Übergang von der Schule zu Ausbildung oder Studium. Erstellt vom städtischen Bildungsmanagement und dem Sachbereich Übergang Schule und Beruf im Jugendamt wertet er Kernindikatoren für den Zeitraum seit 2013 aus und stellt Weiterentwicklungen dar. Er basiert auf dem ersten Kieler Bildungsbericht mit dem Themenschwerpunkt Übergang Schule-Beruf aus dem Jahr 2013.

Bildungsreport 2015

Was machen Kieler Jugendliche nach dem Verlassen der Schule?

Seit 2009 erhebt die Landeshauptstadt Kiel Informationen über den Verbleib der Jugendlichen nach der Sekundarstufe I. Seit 2013 werden auch die Anschlüsse nach dem Besuch eines Regionalen Berufsbildungszentrums (RBZ ) betrachtet. Die Verbleibstatistik informiert über die erreichten Abschlüsse zum Schuljahresende und über die beruflichen oder schulischen Anschlussperspektiven, die sich in der Sommerzeit für viele Jugendliche ergeben.

Die Daten der Verbleibstatistik geben jährlich Aufschluss über die Bildungsverläufe der Kieler Jugendlichen, über Erfolge und Chancen. Sie erlauben eine genaue Analyse der aktuellen Situation am Übergang Schule-Beruf zu jedem Schuljahresende in Kiel.

Als Teil der Abfrage werden jährlich auch Rückmeldegespräche mit Schulleitungen und RBZ-Abteilungsleitungen geführt und so zusätzlich Erkenntnisse zu den aktuellen Bedingungen gewonnen. Das Zusammenspiel aus den erhobenen Zahlen und den Rückmeldegesprächen ergibt ein genaues Bild der aktuellen Entwicklungen am Übergang Schule und Beruf zum Schuljahresende in Kiel.

Das Ziel der Abfrage ist es, die Übergangsverläufe besser abbilden zu können, um die Übergänge für Jugendliche von der Schule in den Beruf langfristig zu erleichtern. Durch die Verbleibabfrage kann die Landeshauptstadt Kiel gemeinsam mit den beteiligten Institutionen gezielt Strukturen aufbauen und erweitern. Deshalb werden die Ergebnisse der Abfrage auch jährlich im Kieler Arbeitsbündnis zur Verbesserung des Übergangs Schule-Beruf diskutiert und mit den Kernindikatoren zum gelungenen Übergang abgeglichen.

 

Zum Herunterladen für die Schuljahre:

2014/2015
2012/2013
2010/2011
2008/2009
2006/2007
2004/2005
2002/2003

 

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