Infos zum Coronavirus

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Abstand rettet Leben. #StayAtHome

Das gilt unverändert: Knacken Sie Infektions­ketten: Bleiben Sie zuhause. Haben Sie zu möglichst wenig Menschen direkten Kontakt. Hygiene hilft.

Häufige Fragen - und die Antworten

 

 

Der Stand in Kiel

8. Mai: Gesamtzahl aller Fälle: 275. Davon wieder genesen: 195. Verstorben sind neun Kieler*innen. Stationär sind derzeit 13 Personen in Behandlung. 222 Kieler*innen sind in Quarantäne.

Verlaufsgrafik

 

Die Kieler Coronazahlen als CSV-Datei

Basis-Tipps
  • Mund-Nasen-Schutz ist Pflicht - in Geschäftsräumen, Behörden und im ÖPNV (auch Taxen). Sie bietet - bei zunehmenden Kontakten - einen zusätzlichen Schutz, ersetzt aber keine der anderen Regeln.
  • Je mehr Geschäfte offenhaben, desto wichtiger ist Ihre Sorgfalt: Zusammenhalt ist mit Abstand die beste Medizin.
  • Runden Sie gern auf: Zwei Meter lassen sich auch leichter merken.
  • Halten Sie den Notruf 112 unbedingt für lebensbedrohliche Not- und Unfälle frei.
  • Wenn Sie aus dem Ausland nach Hause zurückkehren, müssen Sie in Quarantäne (es gibt Ausnahmen). Informieren Sie das Gesundheitsamt.
  • Wenn in einem Risikogebiet waren oder Kontakt zu einer infizierten Person hatten, lassen Sie sich telefonisch unter 116 117 beraten, ob eine diagnostische Abklärung sinnvoll ist.
  • In anderen Fällen, zum Beispiel bei Erkältungssymptomen ohne diese Risikofaktoren, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihre Hausärzt*innen.
  • Ein Lächeln reicht weiter als zwei Meter.

Fragen zu Corona in Kiel:
Alles außer Medizin

0431 901-3333

Montag - Freitag 8 - 16 Uhr

Medizinische
Fragen

116 117

und Ihre hausärztliche Praxis

Zuständigkeitsfinder
für die Verwaltung

kiel.de/service

 

Wir können hier nur nichtmedizinische Fragen zu Kiel beantworten. Fragen zum Beispiel zu Tourismus oder Ferienhäusern stellen Sie besser an die Infokanäle des Landes


Häufige Fragen

 

Wenn es zuhause schwer wird

Alles ist gerade anders. Tagesabläufe sind auf den Kopf gestellt. Menschen machen sich Sorgen. Es ist eine harte Zeit.

Wenn Ihnen die Dinge über den Kopf wachsen, wenn Sie sogar häusliche Gewalt erleiden: Sie sind nicht allein.

Hier ist eine Liste mit Angeboten, bei denen Sie schnelle und kostenlose Hilfe bekommen.

 

Kann ich im Krankenhaus helfen?

 

  • Sie sind medizinisch ausgebildet (Ärzt*in, Krankenpfleger*in etc.)?
    Bitte schicken Sie eine E-Mail an das UKSH  oder an das Städtische Krankenhaus: 
  • Sie studieren Humanmedizin, Zahnmedizin oder Pharmazie? Die Fachschaft Medizin der CAU zu Kiel hat die Organisation der studentischen Unterstützung aus diesen Studiengängen zentral übernommen. Sie erreichen die Fachschaft unter . Auch Einrichtungen bei der Suche nach Unterstützung können hier Kontakt aufnehmen. 
     
    Auf einer Registrierungsplattform können sich hilfsbereite Studierende in der Region registrieren, werden von der Fachschaft in einen abrufbaren Studierendenpool aufgenommen und dann an die jeweiligen Institutionen weitervermittelt. 
     
  • Unabhängig von einer medizinischen Ausbildung brauchen auch das Städtische Krankenhaus und die Uni-Klinik freiwillige Helfer*innen.
    Beim Städtischen Krankenhaus können Sie sich hier melden, beim UKSH  schreiben Sie einfach eine Mail an .

 

 
Nachbarschaftshilfe

Wer Hilfe anbieten möchte, wendet sich bitte an das nettekieler Ehrenamtsbüro unter . Hier werden alle Angebote koordiniert. 

Das Team arbeitet dabei eng mit den Anlaufstellen Nachbarschaft - kurz: anna - zusammen. Die sind in den Kieler Ortsteilen zu finden und bringen die Angebote mit denen zusammen, die Hilfe brauchen.

Wer Hilfe benötigt sollte sich deshalb an die Anlaufstellen in der Nachbarschaft wenden. Einen Überblick gibt es unter www.xtcgirls.com/anna.

Was derzeit nicht vermittelt wird, sind Angebote zur Kinderbetreuung. Hier gelten die Richtlinien der Stadt zur Notbetreuung. Zu finden sind sie unter www.xtcgirls.com/coronvirus#betreuung.

 
Kieler*innen kaufen bei Kieler*innen - und regional

„Viele Kieler Geschäfte und Restaurants sind wegen der Corona-Krise geschlossen oder haben gravierende Umsatzrückgänge. Viele fürchten um ihre Existenz. Aber wir können ihnen helfen”, sagt OB Kämpfer.

Sein Appell: „Kauft lokal! Bestellt Essen bei lokalen Restaurants, die einen Lieferservice eingerichtet haben. Ordert Bücher in heimischen Buchläden online, bestellt Geschenkgutscheine in Kieler Geschäften - eingelöst werden sie später. Macht mit und lasst uns so Kiel gemeinsam durch die Krise bringen.”

Auf kiel-hilft-kiel.de finden Sie Infos über und für Geschäfte & Unternehmen, die Sie unterstützen können.

 
stadt.mission.mensch hilft Wohnungslosen und Bedürftigen

Die Kieler Stadtmission hat die Kampagne ?satt.mission“ ins Leben gerufen.

?So können wir unsere Wohnungslosen mit einer warmen Mahlzeit täglich versorgen“, sagt Karin Helmer, Geschäftsführerin der stadt.mission.mensch gGmbH.

Die Stadtmission hat schon mehrere Restaurants und Kantinen gefunden, die kochen. Weitere Betriebe sind herzlich willkommen. 

Das Essen wird dort portionsweise in Einwegverpackung abgefüllt und dann an die Ausgaben geliefert.

Um den Helfer*innen und Gastronom*innen wenigstens die Kosten zu erstatten, gibt es einen Spendenaufruf unter dem Motto ?satt.mission“. 

 

Hilfspakete

Die Kieler Stadtmission verteilt nun außerdem Hilfspakete an Obdachlose, wohnungslose Personen und gemeinnützige Vereine.

Geben Sie die Spendenpakete für Menschen in Not bitte von 9 - 13 Uhr ab im Sozialkaufhaus Echt.Gut, Hasseer Straße 49, 24113 Kiel, an der Rampe.
 
Die Pakete müssen gut verpackt und von außen mit Hinweisen beschriftet sein, für wen sie gedacht sind. Außerdem muss der Inhalt des Paketes außen angegeben werden. Benötigt werden vor allem Hygieneartikel, haltbare Lebensmittel und Kleinspielzeug für Kinder. Aus hygienischen Gründen spenden Sie bitte ausschließlich Neuware.

Dieses Hilfsangebot erstetzt den sogenannten Versorgungs- oder Gabenzaun an der Hörnbrücke. Dort gab es leider häufig Menschenansammlungen und es lag viel Müll herum.

Organisationen und Vereine, die einen Bedarf an Hilfspaketen haben, können sich von 9 bis 13 Uhr an die Telefonnummer 0431 26044570 wenden oder per E-Mail an .
 

 

Kiel näht zusammen

Mundschutz wird im Kieler Gesundheitswesen knapp. Und jeder Mundschutz ist besser als kein Mundschutz. Nähen Sie mit, damit alle dort wenigstens einen Behelfs-Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen können! Mehr als 1.000 Ihrer Community-Masken konnten sind schon an Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen, die Tafel Kiel oder an den Kinderschutzbund gegeben werden. Vielen Dank - das ist ein Ansporn zum Weitermachen!

Die Initiative "Kiel näht zusammen" wird koordiniert von Studierenden der Fachhochschule Kiel, unterstützt vom Amt für Soziale Dienste der Landeshauptstadt und der Bäckerei Steiskal .

Bitte legen Sie Ihre Spende sauber in einem Umschlag oder einem Plastikbeutel verpackt in die Sammelbehälter bei der Bäckerei Steiskal. Alle Spender*innen werden mit je einem Muffingebäck belohnt.

Weitere Infos und Kontakt: www.fh-kiel.de/kielnähtzusammen

So kann ich mitmachen - zum Herunterladen

 

Zusammen gegen Corona

Das Bundesministerium für Gesundheit veröffentlicht auf dieser Seite Antworten und konkrete Informationen, wie Sie sich schützen und anderen helfen können. 

Aus den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft, Gesundheit und Nachbarschaft werden besipielsweise Angebote vorgestellt, die Unterstützer*innen suchen und Unterstützung bieten. 

Unter anderem gibt es dort Informationen zu Aktionen und Initiativen im Bereich der Wirtschaft für die lokale Gastronomie wie #PayNowEatLater oder im Bereich der Gesundheit für Helfer*innen wie #wirwollenhelfen.

Weitere Infos: www.zusammengegencorona.de
 

Schulkinder und Kitakinder bleiben seit dem 16. März zu Hause. Bürgermeisterin Renate Treutel hat seitdem den Eltern mehrfach geschrieben. Hier finden Sie die 3. Fassung des Elternbriefes an die Kieler*innen vom 19. April.
 

  • Die Landeshauptstadt versucht, die Familien in dieser schweren Zeit zu unterstützen. Ein Fokus liegt dabei auf der Notbetreuung für Kinder. Die Notdienstregelungen bestehen in Kita und Schule für Schüler*innen der Klassenstufen 1 bis 6 weiterhin.
  • Der Notdienst besteht für Kinder von Mitarbeitenden bestimmter Berufsgruppen. Er gilt für diejenigen Personen, die für die Aufrechterhaltung wichtiger Infrastruktur erforderlich sind, wie zum Beispiel Personal in Kliniken, Pflege, Energieversorger, Polizei, Rettungskräfte usw. Hinzugekommen sind unter anderem in Schulen Tätige, soweit sie zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung sowie zur Durchführung der Abschlussprüfungen oder der Vorbereitung auf Abschlussprüfungen eingesetzt werden.
    Die genauen Details können Sie der Allgemeinverfügung entnehmen.
  • Es reicht nun aus, dass nur ein Elternteil in einer dieser Berufsgruppen arbeitet.
  • Gleichzeitig gilt die Notdienstregelung jetzt auch für alle berufstätigen Alleinerziehenden.               
  • Voraussetzung für die Inanspruchnahme des Notdienstes ist jedoch nach wie vor, dass die Eltern keine Alternativ-Betreuung ihrer Kinder sicherstellen können.
  • Ob die Voraussetzungen für eine Notbetreuung zutreffen, klären Leitungen der Betreuungseinrichtungen und gegebenenfalls die Tagespflegepersonen mit den Eltern.  Dies ist nötig, da die betroffenen Kinder in ihren jeweiligen Einrichtungen und Schulen auch weiterhin nur in kleinen Gruppen mit maximal fünf Kindern betreut werden sollen, um das Infektionsrisiko zu minimieren.
  • Grundsätzlich ist es möglich, dass Einrichtungen geplante Neuaufnahmen vornehmen, bei Kindern von Eltern, die zur Inanspruchnahme der Notbetreuung berechtigt sind.
  • Auch aus Gründen des Kinderschutzes können einzelne Kinder in die Notbetreuung aufgenommen werden.  
  • Der Notdienst ist auf alle Kitas beziehungsweise Schulen verteilt, um die Kinderzahl je Kita überschaubar zu halten und größere Gruppen zu vermeiden. 
  • Kindertagespflegepersonen können selbst entscheiden, ob sie die vollumfängliche Betreuung oder Notdienst anbieten. Tagespflegepersonen, die selbst zur Risikogruppe gehören oder aufgrund ihrer Lebenssituation keine Betreuung anbieten können, sind  abgesichert. Grundlage dafür ist ein Erlass des Landes. Die Personen können nun verantwortlich entscheiden, ohne finanzielle Einbußen hinnehmen zu müssen.
     
  • Für alle Eltern gilt: Die Gebühren von Betreuungsplätzen, die nicht in Anspruch genommen wurden, sollen zurückerstattet werden. Für den Monat April und bis zum 15. Mai zieht die Stadt keine Gebühren ein. Elterngebühren für Betreute Grundschulen und Offene Ganztagsschule werden erstattet.
     
    Betriebskostenzuschüsse für die Kitas, Krippen und Horte auch während der Schließzeiten werden übernommen.
      
  • Eltern bekommen auch Unterstützung zum Beispiel von der Erziehungsberatung. Jugendliche können dort auch ohne die Eltern anrufen. Sie finden ein offenes Ohr unter 0431 94232.
     
    Der Allgemeine Sozialdienst in den Kieler Sozialzentren ist ebenfalls telefonisch erreichbar.
     

Eine Bitte: Greifen Sie bei der häuslichen Betreuung Ihrer Kinder nicht auf die Großeltern zurück. Ältere Menschen gehören zu den Risikogruppen.

 

Spielplätze dürfen wieder öffnen, wenn ein entsprechendes Hygienekonzept umgesetzt wird. Voraussichtlich wird das in Kiel am 7. Mai der Fall sein. Schilder weisen dann auf die Regeln hin.

Manche sind skeptisch, denn bei Kindern im Alter bis zur Einschulung lässt sich das Distanzgebot nicht umsetzen. Nach Einschätzung von Virolog*innen ist es jedoch sinnvoll, möglichst viele Aktivitäten nach draußen zu verlagern. Das Ansteckungsrisiko über die Atemluft beim
Spielen an der frischen Luft ist geringer als in geschlossenen Räumen. 

Bürgermeisterin Renate Treutel hat diese Informationen auch in einem Elternbrief an die Familien mit betreuten Kindern geschickt.

Die Regeln

Auf den Spielplätzen müssen Hygiene-Maßnahmen und Abstandsregelungen eingehalten werden. Sie müssen sich auf Folgendes einstellen:

  • Kinder dürfen nur in Begleitung Erwachsener auf dem Spielplatz spielen.
  • Es wird eine Anzahl der maximalen Nutzer*innen für jeden Spielplatz auf einem Hinweisschild vermerkt. Die erwachsenen Begleiter*innen der Kinder sind dafür verantwortlich, dass diese Anzahl nicht überschritten wird.
  • Um mehr Kindern den Zutritt zu ermöglichen, wird darum gebeten, dass möglichst nur ein Erwachsener das Kind oder die Kinder begleitet.
  • Grundsätzlich gelten die bekannten Abstandsregeln von 1,5  - 2 Metern.
  • In Gruppen sollten nur Kinder spielen, die regelmäßigen Kontakt untereinander haben (wie z.B. Geschwisterkinder, gemeinsam betreute Kinder).
  • Beachten Sie das Abstandsgebot bitte auch bei der Nutzung von Spielgeräten und Sitzgelegenheiten.
  • Erwachsene oder Jugendliche sollen sich nicht in Gruppen auf dem Spielplatz ansammeln.
  • Kinder wie Erwachsene mit Atemwegserkrankungen dürfen den Spielplatz nicht betreten.
Tipps für Sie und Ihre Kinder
  • Die Spielflächen werden regelmäßig überprüft, gegebenenfalls gereinigt und instandgesetzt. Bei Verunreinigungen rufen Sie uns bitte an unter 0431 901-3125.
  • Wir empfehlen Ihnen, Desinfektionsmittel dabei zu haben, um je nach Situation zum Beispiel die Hände des Kindes oder mitgenommene Gegenstände desinfizieren zu können.
  • Zum Schutz aller kleinen und großen Besucher*innen und zur Vorbeugung weiterer Infektionsausbrüche wird es Kontrollen geben. Werden die Regeln nicht eingehalten, müssen wir die Spielflächen wieder schließen, denn wir können nicht alle 160 städtischen Spielplätze gleichzeitig beaufsichtigen.
  • Es gibt auch viele private Spielplätze in Kiel, die zum Beispiel zu Wohnungsbaugesellschaften gehören. Auch sie müssen die Bedingungen erst herstellen. Es kann also sein, dass diese Spielplätze zu einem späteren Zeitpunkt geöffnet werden.
  • Auf dem Spielplatz Ihrer Kinder ist es zu voll? Nutzen Sie dann bitte auch die Parks, Grünflächen und die Strände in unserer Stadt und Umgebung, damit es keine größeren Menschenansammlungen auf den Spielplätzen gibt. Alle diese Flächen bieten den Kindern ebenfalls einen großen Freizeitwert.
  • Brauchen Sie mehr Ideen? Schauen Sie mal rein in die Kieler Familien-App. Da finden Sie viele brauchbare Tipps: #stayathome #allesstehtkopf #survivalkit.
  • Wenn es Möglichkeiten gibt, von Zuhause aus zu arbeiten, nutzen Sie sie. Stimmen Sie mit Ihren Arbeitgeber*innen das weitere Vorgehen ab.
     
  • Arbeitsausfall bei vom Gesundheitsamt angeordneter Isolation
    Das Land Schleswig-Holstein teilt mit: Zuständig für Entschädigungen bei Arbeitsausfall wegen angeordneter Isolation ist in Schleswig-Holstein das Landesamt für soziale Dienste (LAsD). Es ist am zuständigen Standort Neumünster zu den normalen Dienstzeiten des LAsD (ab Montag) erreichbar unter 04321 9135
    und
     
    Wichtig: Diese Regelung gilt nur für Personen, denen von Gesundheitsamt die häusliche Isolation auferlegt wurde.
     
  • Wer hat Anspruch auf Entschädigungen bei beruflichem Tätigkeitsverbot oder Quarantäne? Und wie verhält es sich bei Betriebsschließungen, Veranstaltungsverboten und sonstigen Schutzmaßnahmen? Dazu hat das Kieler Referat für Wirtschaft ein Merkblatt zusammengestellt.
      
  • Kann ich zuhause bleiben? Muss ich ins Büro, wenn die Kolleg*innen husten? Diese und andere Fragen beantwortet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in seinen FAQs zu den arbeitsrechtlichen Auswirkungen des Coronavirus.

In den Jobcentern:  

  • Sie können sich sowohl telefonisch als auch online arbeitslos melden.
  • Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen automatisch, ohne Rechtsfolgen.
  • Alle Auszahlungen sind unabhängig von Terminen sichergestellt.
  • Die neue Sammelrufnummer 0431 -709 1000 der Agentur für Arbeit Kiel ist zu den bisherigen Öffnungszeiten besetzt:
    Montag - Freitag 7.30 - 12.30 Uhr, Donnerstag zusätzlich 14 - 18 Uhr
  • Arbeitgeber*innen nutzen die gebührenfreie Telefonnummer 0800 4 5555 20,  Montag - Freitag 8 - 18 Uhr. Zum Thema Kurzarbeit / Arbeitsverträge können sich auch Arbeitnehmer*innen hierhin wenden.
  • Schriftliche Unterlagen einreichen können Sie in digitaler Form über den Onlinedienst www.jobcenter-digital.de oder per Mail an das Postfach oder in Papierform
    auf dem Postweg an Jobcenter Kiel, Postfach 7007, 24170 Kiel oder durch Einwurf in die Briefkästen vor Ort.

Mehr Infos auf arbeitsagentur.de


 

  • Menschen, die Sozialleistungen beziehen und mittellos sind, wenden sich bitte an den jeweiligen Sozialträger.
  • Diejenigen, die SGB II Leistungen (Hartz IV) beziehen, wenden sich bitte per Mail an oder telefonisch an 0431 709-1525.
  • Wer Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach SGB XII erhält, kann sich per Mail an oder telefonisch über die 115 an das Amt für Wohnen und Grundsicherung wenden.
  • Für Studierende hat das Studentenwerk Schleswig-Holstein Informationen zu die Themen wie BAföG, Studentisches Wohnen, Studienkredit und Jobsuche zusammengestellt: Finanzen während der Corona-Pandemie. BAföG-Anträge werden normal weiterbearbeitet. Für Studierende, die durch die Corona-Pandemie ihren Nebenjob verloren haben, lohnt sich möglicherweise eine Antragstellung. Wenn sich aktuell am Elterneinkommen etwas ändert, rät das Studentenwerk zu einem Aktualisierungs- oder Vorausleistungsantrag. 
  • Schüler*innen können wieder Termine beim BAföG-Amt vereinbaren. Wer eine Zusage von der Schule erhalten hat und einen Antrag auf Ausbildungsförderung stellen möchte, sollte den Antrag jetzt beim BAföG-Amt Kiel einreichen. Nur so kann der Antrag fristgerecht zum kommenden Schuljahr bearbeitet werden. Dies gilt sowohl für Neu- als auch für Weiterbewilligungsanträge. 
    Das Amt für Schulen, Sachbereich BAföG berät bei Fragen.
  • Neuanträge der Hilfe zur Pflege werden pflegefachlich ausschließlich nach Aktenlage beschieden. Die laufenden ambulanten Leistungen der Hilfe zur Pflege werden ohne erneute Bedarfserfassung bis zum 31. Mai 2020 bewilligt. Anträge können Sie jetzt auch online stellen.

 

 
Damit alle Patient*innen bestmöglich versorgt werden können,
wird in allen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen Folgendes umgesetzt:
 

  • Derzeit mehr als zweihundert zusätzliche Krankenhausbetten werden für die Behandlung möglicher Corona-Patient*innen eingerichtet. Daran beteiligen sich auch die Belegkliniken.
     
  • Planbare Aufnahmen von Patient*innen (z.B. für Operationen) werden reduziert oder verschoben. Ab dem 4. Mai dürfen auch wieder nicht dringend notwendige Operationen stattfinden - allerdings muss ein Viertel der Intensivbetten mit Beatmungsgeräten für Covid-19-Patient*innen freigehalten werden.
     
  • Pro Krankenhaus gibt es eine Einsatzleitung. Täglich wird die Versorgungssituation überprüft.
     
  • In geriatrischen (altersmedizinischen) Tageskliniken gibt es einen Aufnahmestopp.
     
  • Kapazitäten auf Intensivstationen werden erhöht.
     
  • Es werden Ersatzmaßnahmen für die Quarantäne geplant.
     
  • Das Betreten der Einrichtungen ist verboten, außer 
     
    • für die zu behandelnden oder zu pflegenden Menschen
    • für Personen, die für die pflegerische, therapeutische oder medizinische Versorgung zwingend erforderlich sind
    • für Personen, die für die Aufrechterhaltung des Betriebes zwingend erforderlich sind, wie beispielsweise Handwerker*innen für nicht aufschiebbare bauliche Maßnahmen am Gebäude sowie Reparaturen an Infrastruktureinrichtungen
    • für Personen, die Waren von Lieferant*innen an einen fest definierten Punkt in der Einrichtung übergeben 
    • für Richter*innen, die dienstlich eine Einrichtung betreten müssen, insbesondere für Anhörungen in Unterbringungs- und Betreuungssachen
       
  • Ausnahmen können zum Beispiel auf Kinderstationen und Palliativstationen gemacht werden, oder bei anderen medizinisch oder ethisch-sozial angezeigten Besuchen. 
     
  • Auch in solchen Ausnahmefällen ist zu gewährleisten, dass jede*r Besucher*in registriert wird und die Einrichtung für maximal eine Stunde betritt. Nur bei Kindern unter 14 Jahren und während einer Geburt dürfen bestimmte Einzelpersonen auch länger bleiben.
     
  • Alle Besucher*innen müssen über persönliche Schutz- sowie Hygienemaßnahmen aufgeklärt werden. Sie werden angehalten, diese Regeln dringend einzuhalten. 
     
  • Grundsätzlich darf es keine Besuche von Personen mit akuten Erkrankungen der Atemwege geben.
     
  • Kantinen, Cafeterien und andere der Öffentlichkeit zugänglichen Einrichtungen sind geschlossen.
     
  • Sämtliche öffentlichen Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Informationsveranstaltungen etc. sind abgesagt.
     
  • Neuaufnahmen in Pflegeheime sind weiter möglich, allerdings erst nach einer zweiwöchigen Quarantäne. Hierfür müssen die Einrichtungen Voraussetzungen schaffen oder Ausweicheinrichtungen nutzen. 
     
  • Wer in eine Betreuungseinrichtung darf, welche strikten Regeln für das zeitweise Verlassen gelten (zum Beispiel für Fahrten zu medizinischen Behandlungen) und welche Ausnahmen, steht in Ziffer 6 der Allgemeinverfügung.
     
  • Die Bewohner*innen von Heimen sind verpflichtet, bei Spaziergängen den Kontakt zu Nicht-Bewohner*innen zu meiden. 
     
  • Bewohner*innen von Alten- und Pflegeheimen sowie von Einrichtungen der Eingliederungs- und Gefährdetenhilfe dürfen wieder Besuch empfangen, sofern die Einrichtungen entsprechende Besuchskonzepte haben.
Städtisches Krankenhaus

 

  • Behandelt werden weiterhin Tumorpatient*innen und Notfälle. Chemotherapien finden statt. Die Geburtshilfe und die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sind geöffnet. 

  • Um mehr Kapazitäten für Corona-Patient*innen zu schaffen, übernehmen andere Kieler Spezialkliniken zum Beispiel chirurgische Eingriffe aus dem Städtischen Krankenhaus.
     
  • Besuchsverbot und Ausnahmen: Das Städtische folgt den Empfehlungen des Landes und setzt Vorsichtsmaßnahmen um. Dazu gehört auch ein Besuchsverbot. Ausnahmen gelten für die Kinderklinik (nur Eltern!), die Geburtshilfe (nur Eltern!), die Palliativstation sowie besondere Härtefälle wie sterbende Patient*innen oder die Festlegung von Behandlungskonzepten. Hierfür muss eine Besuchserlaubnis des*der Chefärzt*in oder der Vertretung vorliegen.
     
  • Halten Sie auch vor den Eingängen Abstand! Kontakte zwischen Patient*innen und Besucher*innen sind auch dort ein Risiko. Patient*innen schleppen so womöglich Viren ein.
     
  • Eine Isolierstation eingerichtet. Außerdem ist in Containern außerhalb des normalen Klinikbetriebes zusätzlich Diagnostik möglich. 
     
  • Das Parkdeck wird für die Aufnahme-Container gebraucht. Deswegen darf die Hauptzufahrt Chemnitzstraße 33 nur noch von den Rettungswagen und Patient*innenanfahrten genutzt werden. Sie halten in der Parkbucht für die Taxen vor dem Haupteingang. Parken ist dort verboten. Leider müssen auch die Fahrradstellplätze vor dem Haupteingang gesperrt werden. Taxen parken künftig in der Chemnitzstraße vor der ehemaligen Krankenhaus-Wäscherei. 
     
  • Bis Ende April sind alle externen Veranstaltungen im Städtischen Krankenhaus abgesagt, zum Beispiel Kreißsaalführungen, Stillgruppentreffen, Kurse und  Infoveranstaltungen für Patient*innen.
     
  • Für die Beschäftigten des "Städtischen" wird jetzt ein Teil des Wilhelmplatzes zum Parken freigehalten.

 

  • Ja, natürlich.
     
    Allerdings am besten nur noch alleine; zum Beispiel um zur Arbeit, zur Notbetreuung oder in die Arztpraxis zu kommen, um andere zu unterstützen und zu versorgen, einzukaufen, an erforderlichen Sitzungen, Terminen oder Prüfungen teilzunehmen, draußen Sport zu treiben oder spazierenzugehen. 
     
  • Abstand rettet Leben. Jedes einzelne Ihrer Ausweichmanöver macht es dem Virus ein kleines bisschen schwerer. Das hilft, den Anstieg der Infektionen zu bremsen. Das verschafft der Forschung Zeit.
     
  • Zulässig ist es, mit höchstens einer weiteren Person unterwegs zu sein, die nicht aus dem eigenen Haushalt kommt.
     
  • Es bleibt erlaubt, auch mit mehreren anderen Mitgliedern des eigenen Haushalts unterwegs zu sein.
     
  • Wenn Sie zum Beispiel einkaufen, achten Sie noch genauer auf den Mindestabstand von 1,5 Metern, besser noch 2 Metern. Halten Sie sich nicht länger als nötig zum Beispiel im Lebensmittelgeschäft auf, denn drinnen kann man in der Regel schlechter ausweichen als draußen, besonders wenn es voller wird.
     
  • Mit dem öffentlichen Nahverkehr zu fahren und sich an einer Arbeitsstätte aufzuhalten ist weiterhin erlaubt.
     
  • Generell müssen Sie nach dem gültigen Recht die Kontakte zu anderen Personen auf ein absolut notwendiges Minimum reduzieren. Auch der Mindestabstand ist keine Empfehlung, sondern eine Vorschrift.
     
  • Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist in öffentlich zugänglichen Räumen und in Verkehrsmitteln (auch Fernzügen) vorgeschrieben.
 

Gewerbliche Umzugsunternehmen dürfen Ihre Dienstleistungen weiterhin erbringen; Umzüge mit Umzugsunternehmen sind daher unter Beachtung der Hygienevorschriften weiter zulässig. Die Unternehmer*innen sind ihrerseits für die Einhaltung ihrer Vorschriften verantwortlich. Die praktische Umsetzung besprechen Sie bitte mit dem Dienstleister.

Private Umzüge können stattfinden, wenn ausschließlich Personen aus demselben Haushalt (auch Wohngemeinschaft) mithelfen.
Ansonsten dürfen private Umzüge nur stattfinden, wenn zwingend eine mietrechtliche Pflicht zur Räumung besteht (zum Beispiel wenn das Mietverhältnis am 30. April 2020 endet). Diese Pflicht ist im Einzelfall nachzuweisen. Alle anderen nicht zwingend notwendigen Umzüge müssen verschoben werden.

Generell: Wenn Umzüge stattfinden müssen, gelten scharfe Vorschriften, egal ob ein Unternehmen den Umzug macht oder der Umzug privat organisiert ist.

Die Helfer*innen sollen nicht in Gruppen auf der Straße oder im Hausflur stehen und maximal zu zweit beim Beladen helfen.

Machen Sie auch keine gemeinsamen Pausen mit Essen und Trinken, sondern nur einzeln.

Die geltenden, verschärften Hygieneregeln sind zu beachten (nicht ins Gesicht fassen, häufig die Hände waschen).

Das ist bei einem Umzug nicht gerade leicht umzusetzen. Aber es ist auch hier wichtig. Ihnen wird das Richtige einfallen. Schützen Sie Ihre Helfer*innen und schützen Sie die Kieler*innen.


 

  • Zum Schutz der Fahrer*innen bleiben in den Bussen die vorderen Türen gesschlossen und der vordere Bereich wird abgesperrt. Kein Fahrscheinverkauf in den Bussen. Die KVG schließt sich den Empfehlungen der Bundesregierung an und empfiehlt ihren Fahrgästen neben der Wahrung des Sicherheitsabstandes zudem das Tragen von Schutzmasken in den Fahrzeugen.

  • Maskenpflicht: Fahrgäste müssen beim Betreten eines Verkehrsmittels einen Mund-Nasenschutz tragen. Das gilt auch bei KVG-Vorverkaufsstellen, wie beispielsweise dem Umsteiger oder dem KVG-Servicecenter in der Werftstraße. Fahrgäste ohne entsprechenden Gesichtsschutz werden vom Fahrpersonal aufgefordert, das Fahrzeug oder die Räume zu verlassen. 
      
  • Ab Montag, 4. Mai fahren wieder alle regulären Linien der KVG, außer der Linie 60S. Diese wird vermutlich ab dem 11. Mai wieder Fahrt aufnehmen.
  • Die VKP hat auf den Ferienfahrplan umgestellt.
  • Die Autokraft fährt im Großraum Kiel nach Sonderfahrplänen.
  • Die Fördeschiffe fahren nach dem Frühjahrsfahrplan. Der gilt dann bis auf Weiteres. Von der Kieler Bahnhofsbrücke geht es über Seegarten nach Mönkeberg, Möltenort, Friedrichsort nach Laboe und zurück. Der Fähranleger Bellevue wird derzeit repariert und kann leider nicht angelaufen werden. 
     
    Auch auf den Fördeschiffen gilt der Grundsatz „Abstand halten“. Die Fahrgäste sollen mindestens einen Sicherheitsabstand von 1,50 Meter einhalten. Auch beim ÖPNV zu Wasser ist das Tragen eines Gesichtsschutzes vorgeschrieben. Auf den Fördeschiffen gibt es außerdem eine Zugangsbeschränkung. Um das Platzangebot pro Fahrgast zu verbessern, wird die Fahrgastzahl auf 200 reduziert. SFK-Mitarbeiter*innen kontrollieren den Einstieg.

  • Buslinien und Personentransfers zum Flughafen Hamburg sind eingestellt. Das gilt für:

    KielExx (von Vineta), Linie: Kiel - NMS - HH Airport
    Kielius (Deutsche Bahn) Linie: Kiel - NMS - HH Airport und
    Flixbus, Linie: Kiel - NMS - HH Aiport - HH ZOB - Bremen, G575 

 

Für die offenen Geschäfte gibt es strenge Auflagen wie Hygiene-Regeln und eine Begrenzung der Besucher*innenzahl. Kund*innen müssen beim Betreten eines Geschäftes einen Mund-Nasenschutz tragen.

Familien gelten in Supermärkten als eine Person. Sie müssen nicht Ihre Kinder bei der Security oder vor der Tür lassen. Das heißt aber nicht, dass jetzt eine Großfamilie komplett einkaufen gehen muss, wenn es sich anders einrichten lässt. Denn alle die zu Hause bleiben helfen.

 

Folgende Geschäfte dürfen auch sonntags zwischen 11 und 17 Uhr öffnen:

  • Einzelhandel für Lebensmittel
  • Wochenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste mit telefonischer oder elektronischer Bestellung
  • Getränkemärkte
  • Apotheken 
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Poststellen
  • Zeitungsverkauf
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
  • Lebensmittelausgabestellen (Tafeln)
  • Großhandel

Bitte denken Sie daran: Diese Geschäfte dürfen sonntags öffnen, sie müssen es nicht. Die dort arbeitenden Menschen sind extrem beansprucht und brauchen Ruhetage.

Hinweiszeichen Hygienemaßnahmen in Geschäften
Bitte beachten Sie die Hygieneregeln.

Diese Geschäfte und Betriebe dürfen öffnen:

  • Generell der Einzelhandel mit einer Verkaufsfläche von unter 800 Quadratmetern. Ab dem 9. Mai entfällt die Quadratmeterbeschränkung und es gilt eine Obergrenze von einer Person je 10 Quadratmeter. Weiterhin müssen ausreichende Wartemöglichkeiten und gegebenenfalls Kontrollen eingerichtet werden.
  • Kund*innen müssen beim Betreten eines Geschäftes einen Mund-Nasenschutz tragen. Geschäfte, die das nicht sicherstellen könnnen, dürfen aber (mit einem entsprechenden Konzept) Abholstellen einrichten.
  • Auch vor den Geschäften sind mindestens 1,50 Meter Abstand zu halten, in der Holstenstraße ebenso wie in der Holtenauer Straße oder der Mall im Sophienhof oder im Citti-Park. In den Einkaufsstraßen achten die Polizei und der Kommunale Ordnungsdienst verstärkt darauf, dass es nicht zu Menschenansammlungen kommt. 
  • Kontaktarme Sportarten im Freien dürfen wieder ausgeübt werden. Daher dürfen Sportgeräte dafür wie Fahrräder oder Kanus auch wieder gewerblich verliehen werden.

Unabhängig von der Verkausfläche dürfen öffnen:

  • Abhol- und Lieferdienste einschließlich solche des Online-Handels (Logistiker, Lieferunternehmen)
  • Retouren- und Lieferdienste, die von nicht zulässigen Verkaufsstellen des Einzelhandels angeboten
    werden
  • Abhol- und Lieferdienste einschließlich solche des Online-Handels
  • Apotheken
  • Augenoptiker
  • Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten nach telefonischer oder elektronischer Bestellung
  • Bei Autobahnraststätten und Autohöfen ist eine telefonische oder elektronische Vorbestellung nicht erforderlich, ein Außerhausverkauf unter Einhaltung der Abstandsregeln und mit Verweis auf die Hygienestandards bleibt zulässig.
  • Autohandel
  • Autovermietung, Car-Sharing
  • Autowaschstraßen, die nicht unmittelbar mit Tankstellen verbunden sind
  • Bäckereien
  • Banken und Sparkassen
  • Baumärkte
  • Baustoffhandel
  • Beherbergungsbetriebe, Ferienwohnungen, sofern sie nicht für touristische Zwecke genutzt werden.
  • Bestatter*innen
  • Brennstoffhandel
  • Buchhandel
  • Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger
  • Drogerien
  • Ersatzteilverkauf in Werkstätten, Auto- und Fahrradteile- und Zubehörverkauf
  • Fahrradhandel
  • Fahrradwerkstätten
  • Fahrradverleih
  • Floristik
  • Freie Berufe
  • Gärtnereien
  • Gartenbaubedarf
  • Getränkemärkte
  • Goldankauf
  • Großhandel
  • Hofläden
  • Hörgeräteakustiker*innen
  • Hundefrisör*innen, wenn die Tierbesitzer*innen sich nicht in den Räumen aufhalten
  • Kfz-Werkstätten
  • Kioske
  • Krematorien
  • Landhandel mit Dünger, Pflanzenschutz, Saatgut, landwirtschaftlichen Maschinen, Ersatzteilen usw.
  • Landmaschinenreparatur, Landmaschinenersatzteile
  • Lebensmitteleinzelhandel
  • Metzgereien
  • Mischbetriebe des Handwerks, die daneben auch verkaufen
  • Orthopädieschuhmacher*innen
  • Orthopädietechniker*innen
  • Personal Trainer*innen, Ernährungsberater*innen und ähnliche Dienstleister*innen in Einzelberatung
  • Pfandleihe
  • Poststellen, Postagenturen und Paketstationen
  • Raiffeisenmärkte
  • Recyclinghöfe und andere Annahmestellen der Kreislaufwirtschaft
  • Reisebüros, wenn kein direkter Kundenkontakt besteht
  • Sanitätshäuser
  • Schädlingsbekämpfer*innen
  • Schornsteinfeger*innenbetriebe
  • Schuh- und Schlüsselreparatur
  • Servicestellen von Telekommunikationsunternehmen
  • Spezialisierte Baustoffhändler*inenn für Farben, Bodenflächen usw.
  • Spezialisierter Lebensmitteleinzelhandel (z.B. Süßwaren, Tee, Kaffee, Wein, Spirituosen)
  • Stördienste aller Art, insbesondere Schlüsseldienste
  • Tankstellen
  • Textilreinigung
  • Tierbedarf
  • Tierparks, Wildparks, Zoos mit entsprechenden Auflagen
  • Verkauf von Jägereibedarf
  • Verkehrsdienstleistungen aller Art einschließlich Taxi
  • Warenlieferung und Montage
  • Waschsalons
  • Wochenmärkte
  • Zahntechniker*innen
  • Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf

Dienstleister*innen und Handwerker*innen können ihrer Tätigkeit nachgehen, sofern ein enger persönlicher Kontakt zu Kund*innen ausgeschlossen ist. Mit strengen Hygieneauflagen dürfen trotz des persönlichen Kontakts auch Friseurbetriebe, medizinische und kosmetische Fußpflege sowie Nagelstudios wieder öffnen.

Die Tätigkeiten des Gesundheitshandwerks sind trotz einer engen persönlichen Nähe ebenfalls erlaubt. Neben dem Verkauf der notwendigen Produkte des Gesundheitshandwerks ist bei den erlaubten Betrieben ein Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör zulässig.

Tätigkeiten der Gesundheits- und Heilberufe mit enger persönlicher Nähe zu Patient*innen sind nur gestattet, wenn sie medizinisch akut geboten sind.

Ein Gesundheitshandwerk nach § 4 Absatz 2 der Landesverordnung üben aus:

  • Augenoptiker*innen
  • Hörakustiker*innen
  • Orthopädieschuhmacher*innen
  • Orthopädietechniker*innen
  • Zahntechniker*innen

Einen Gesundheitsberuf nach § 4 Absatz 2 der Landesverordnung üben aus:

  • Alle Berufe nach dem Heilberufekammergesetz
  • Altenpfleger*in
  • Anästhesietechnische Assistent*innen
  • Diätassistent*in
  • Ergotherapeut*in
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in
  • Gesundheits- und Krankenpfleger*in
  • Hebamme / Entbindungspfleger
  • Heilpraktiker*in (allgemein und sektoral)
  • Logopäd*in
  • Masseur*in und medizinische Bademeister*in
  • Medizinisch-technische Assistent*innen für Funktionsdiagnostik 
  • Medizinisch-technische Laboratoriumsassistent*in
  • Medizinisch-technische Radiologieassistent*in
  • Notfallsanitäter*in / Rettungsassistent*
  • Operationstechnische Assistent*in
  • Orthoptist*in
  • Pharmazeutisch-technische Assistent*in
  • Physician Assistant
  • Physiotherapeut*innen
  • Podolog*innen
  • Tiermedizinische Assistent*innen

 

  • Alle regulären Termine der Müllabfuhr bleiben bestehen.
     
  • Das Wertstoff-Zentrum in der Clara-Immerwahr-Straße 6 öffnet für Privatpersonen und Gewerbe von montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 14.30 Uhr. Es wollen weiterhin nur dringende Anlieferungen getätigt werden. 
    • Bezahlen ausschließlich bargeldlos mit EC-Karte
    • Kinder dürfen das Betriebsgelände aus Infektionsschutzgründen nicht betreten und sollten im Auto bleiben
    • Alle Personen sollen einen Mund-Nasen-Schutz tragen
  • Die Schadstoffsammelstelle in der Gutenbergstraße 57 hat zunächst montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 14 Uhr und jeden 1. Samstag eines Monats von 9 bis 12 Uhr wieder geöffnet.  Das sind die Regeln: 
    • Alle Personen sollen einen Mund-Nasen-Schutz tragen
    • Es ist ausreichend Abstand (mindestens 1,5 Meter) einzuhalten

  • Der ABK-Wertstoffhof in der Daimlerstraße 2 hat momentan montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr geöffnet.
  • Eingestellt werden die Schadstoffsammlungen mit dem Schadstoffmobil, die Grünabfallsammlungen und die Gebrauchtmöbelsammlungen.
  • Das ABK-Kundenzentren am Kleinen Kiel ist bis auf weiteres geschlossen.  

    Das ABK-Kundenzentrum Daimlerstraße ist ab Montag, 4. Mai 2020, wieder montags bis donnerstags in der Zeit von 7 Uhr bis 16 Uhr sowie freitags von 7 Uhr bis 13 Uhr unter 0431 5854-0 telefonisch für Bürger*Innen erreichbar.

    Persönliche Kundenkontakte sind im ABK-Kundenzentrum Daimlerstraße eingeschränkt ab Donnerstag, 7. Mai 2020, vorerst immer donnerstags zwischen 10 Uhr und 17 Uhr möglich. Unter Einhaltung aller geltenden Hygienevorschriften wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und Wahrung der Abstandsregelung kann die Information in der Daimlerstraße für persönliche Angelegenheiten aufgesucht werden. Zu beachten ist, dass nur eine Person zurzeit eintreten darf. Der Service bis 17 Uhr ist momentan vorübergehend eingerichtet.
  • Gute Nachricht bei Sperrmüllsammlungen: Die Müllwerker*innen des ABK fahren eine zusätzliche Sperrmülltour. Auch ohne Notfallgrund können sich Kieler*innen und Kieler telefonisch einen Termin hierfür beim Kundenzentrum holen. Es ist nicht erlaubt, Sperrmüll einfach an die Straße zu stellen oder Gegenstände zu Sperrmüllsammlungen hinzuzulegen.
  • Die ABK-Pförtnerei ist gesperrt. Den Kauf von Abfallsäcken sprechen Sie bitte mit dem ABK-Kundenzentrum telefonisch ab.
  • Infos gibt es auch auf der Webseite des ABK www.abki.de.

 


Bestätigte Fälle der Erkrankung an COVID-19 sind in sehr großer Zahl auch auf Kontakte von Rückkehrer*innen von Reisen zurückzuführen. Daher hat die Landeshauptstadt auch Regelungen für Rückkehrer*innen erlassen.

Neu ist laut Landesverordnung, dass sich alle Personen (es gibt einige Ausnahmen) nach der Rückkehr aus dem Ausland in häusliche Isolation, also Quarantäne begeben müssen. Dabei ist es unerheblich, auf welchem Weg sie zurückgekehrt sind, oder ob sie über ein anderes Bundesland nach Schleswig-Holstein zurückgekommen sind.

Außerdem müssen sich die Rückkehrer*innen beim Gesundheitsamt melden, und zwar per Mail an . Nennen Sie in der Mail Ihren vollständigen Namen, das Geburtsdatum, Ihre Adresse und Telefonnummer sowie das Reiseland und das Datum des letzten Aufenthaltstages.  

 

 

Personen mit Atemwegserkrankungen, die zuvor in einem Risikogebiet waren oder Kontakt mit einem bestätigten Fall hatten, sollten sich per Telefon an ihre Hausärztliche Praxis oder an die Nummer 116 117 (ohne Vorwahl) der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein wenden (auch außerhalb der Sprechzeiten).

Neu ist laut Landesverordnung, dass sich alle Personen (es gibt einige Ausnahmen) nach der Rückkehr aus dem Ausland in häusliche Isolation begeben müssen. Dabei ist es unerheblich, auf welchem Weg Sie zurückgekehrt sind, oder ob Sie über ein anderes Bundesland nach Schleswig-Holstein zurückgekommen sind.

Außerdem müssen sich die Rückkehrer*innen beim Gesundheitsamt melden, und zwar per Mail an . Nennen Sie in der Mail Ihren vollständigen Namen, das Geburtsdatum, Ihre Adresse und Telefonnummer sowie das Reiseland und das Datum des letzten Aufenthaltstages.


Was geschieht nach einem Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall?

  • Nach Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall besteht ein Ansteckungsverdacht.
  • Bei einem Ansteckungsverdacht erfolgen Maßnahmen der Quarantäne.
  • Die Inkubationszeit, in der die Infektion in Erscheinung treten kann, beträgt bis zu 14 Tage. Das Auftreten von Symptomen wird während der Quarantäne abgewartet.
  • Bei asymptomatische Personen ist in den ersten Tagen nach der Ansteckung eine Diagnostik nicht sinnvoll, da in diesen Fällen das Virus in der Regel noch nicht nachweisbar ist.
  • Bei Auftreten erster Symptome ist eine labordiagnostische Abklärung sinnvoll.
  • Die meisten Infektionen können etwa zwischen dem 4. und dem 7. Tag nach Ansteckung festgestellt werden. Ein Testen kurz nach erfolgtem Kontakt ist daher nicht sinnvoll.

 

Was sind Risikogebiete?

Risikogebiete sind laut Robert-Koch-Institut (RKI) Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann.

Um dies festzulegen verwendet das RKI verschiedene Kriterien (unter anderem Erkrankungshäufigkeit, Dynamik der täglich gemeldeten Fallzahlen, Maßnahmen - zum Beispiel Quarantäne ganzer Städte oder Gebiete -, exportierte Fälle in andere Länder oder Regionen). Die Situation wird jeden Tag neu bewertet, bei Bedarf werden die Risikogebiete angepasst.


Übersicht des RKI über die Risikogebiete

 

Quarantäne dient Ihrem Schutz und dem Schutz aller anderen vor Ansteckung mit dem Coronavirus.

  • Wenn eine häusliche Quarantäne für Sie angeordnet wird, dürfen Sie 14 Tage Ihr Haus oder Ihre Wohnung nicht verlassen. Das gilt auch für weitere Personen im Haushalt, da sie ebenfalls erkrankt sein können.
  • Fragen Sie deswegen Freunde, Familie oder Nachbar*innen, ob sie für Sie einkaufen, und lassen Sie die Einkäufe vor der Tür abstellen.
  • Versuchen Sie nach Möglichkeit eine zeitliche und räumliche Trennung der Kontaktperson von anderen Haushaltsmitgliedern.
    Eine zeitliche Trennung kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass Sie die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander einnehmen.
    Eine räumliche Trennung kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass sich die Kontaktperson in einem anderen Raum als die anderen Haushaltsmitglieder aufhält.
  • Alle Personen, die sich in angeordneter Quarantäne befinden, werden täglich vom Gesundheitsamt angerufen, um nach dem Befinden zu fragen.
  • Wenden Sie sich bei auftretenden Symptomen oder wenn sich bestehende Symptome verschlimmern an den*die behandelnde Hausärzt*in oder den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst.
  • Verstöße gegen Quarantäneanordnungen sind Straftaten. Im Falle einer Verurteilung drohen Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren oder eine Bußgeldstrafe von bis zu 25.000 Euro. 

Quarantäne wird zum Schutz angeordnet, wenn Sie

  • innerhalb der letzten 14 Tage in einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland waren
  • in einem internationalen Risikogebiet waren
  • an Covid-19 erkrankt sind
  • Kontakt zu einem Covid-19-Erkrankten hatten
  • aus dem Ausland eingereist oder zurückgekehrt sind (Ausnahmen stehen in der Landesverordnung)

 
Besondere Abfallentsorgung bei häuslicher Quarantäne

Für private Haushalte mit infizierten Personen und begründeten Verdachtsfällen in häuslicher Quarantäne gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen:

  • Neben dem normalen Restmüll sollen auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), Altpapier und Biomüll zusammen in der Restmülltonne entsorgt werden. Diese werden gemeinsam in einen stabilen, möglichst reißfesten und fest verschlossenen Sack in die graue Tonne gepackt.
  • Einzelgegenstände wie Taschentücher dürfen nicht lose in Abfalltonnen geworfen werden.

Aktuelle Informationen veröffentlicht der ABK auch im Internet unter abfall-a.de.

 

 

  • Wenn jemand in einem Risikogebiet war und Symptome auftreten
  • Wenn jemand Kontakt zu einem bestätigten Fall hatte und Symptome auftreten
  • Wenn bei medizinisch oder pflegerisch tätigen Personen oder Menschen aus einer Risikogruppe Symptome auftreten
  • Wenn bei einer Person der Verdacht auf eine durch einen Virus ausgelöste Lungenentzündung besteht

Ein Test wird immer nur dann durchgeführt, wenn Symptome auftreten. Ein Verdacht reicht nicht aus.

Die Kapazitäten für Tests sind begrenzt. Deswegen wenden die Gesundheitsämter diese Kriterien an.

 

Die Berliner Charité bietet eine Web-App an, die Sie mit Ihrem normalen Browser nutzen können.

Die CovApp kann dabei helfen, die Notwendigkeit eines Arztbesuches oder Coronavirus-Tests besser einzuschätzen. Die medizinisch relevanten Informationen für ein etwaiges Arztgespräch werden am Ende für Sie zusammengefasst.

Die CovApp stellt keine Diagnose. Die Nutzung dieser App ersetzt keine ärztliche Behandlung. Wenn Sie sich aktuell schwer krank fühlen, suchen Sie bitte umgehend medizinische Hilfe.

 


Die Landeshauptstadt Kiel hat ihre Dienstleistungs- und Serviceangebote eingeschränkt, um den Dienstbetrieb aufrecht zu erhalten und die Beschäftigten zu schützen. Dabei ist sichergestellt, dass elementare Grund- und Versorgungsfunktionen immer aufrecht erhalten werden (zum Beispiel soziale Leistungen, Sicherheit und Ordnung oder Versorgung).

Nach wie vor sind wir in einer Ausnahmesituation, sodass nur schrittweise der Betrieb wieder ausgeweitet werden kann. 

Generell gilt:

  • Eine vorherige Terminabsprache ist in allen Bereichen notwendig. Spontanbesuche sind nicht erlaubt.
  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist jederzeit einzuhalten.
  • Bringen Sie eine Alltagsmaske zum Termin mit. Sie müssen sie in den Gebäuden tragen, denn es gilt die sogenannte Maskenpflicht gemäß Landesverordnung. Besucher*innen müssen bereits beim Betreten des Gebäudes einen Mund-Nasenschutz tragen. 
  • Jedes Amt hat ein Hygienekonzept. Der Zugang wird gesteuert, um alle möglichen Kontakte auf ein Minimum zu begrenzen.

Wer für was zuständig ist finden Sie unter www.xtcgirls.com/service. Bitte haben Sie Verständnis, wenn Sie auf später vertröstet werden müssen, weil es kein dringendes Anliegen ist.

Für Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen in Kiel ist die E-Mail-Adresse eingerichtet. Hier werden Anfragen zu den erlassenen Allgemeinverfügungen (zum Beispiel Schließung beziehungsweise Notbetrieb von Kitas und Schulen, Verbot von Veranstaltung, Auflagen für Betriebe oder ihre Schließung) und zum eingeschränkten Dienstleistungs- und Serviceangebot der Landeshauptstadt Kiel schnellstmöglich beantwortet.

Die Stadt hat ein Auskuftstelefon für nichtmedizinische Fragen. Von Montag bis Freitag von 8 - 16 Uhr steht die Rufnummer 0431 901-3333 bereit. Eine medizinische Beratung kann hier grundsätzlich nicht gegeben werden. Halten Sie den Notruf 112 ausschließlich für lebensbedrohliche Not- und Unfälle frei.
 

  • Die Kfz-Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle in der Saarbrückenstraße vergeben wieder online Termine. In unaufschiebbaren Notfällen für Kfz-Zulassungsangelegenheiten melden Sie sich bitte unter .
     
  • Alle bisher vereinbarten und bestätigten Termine im Einwohnermeldeamt sowie in den Außenstellen müssen leider abgesagt und neu verteilt werden. Die Betroffenen wurden oder werden darüber informiert. Auf www.xtcgirls.com/terminvereinbarung ist für das Einwohnermeldeamt ein Registrierungsformular für neue Termine geschaltet. Viele Angelegenheiten können Sie aber derzeit auch per Post oder Mail erledigen. In unaufschiebbaren Notfällen für Einwohnerangelegenheiten melden Sie sich bitte unter 0431 901-904.
     
  • Die Zuwanderungsabteilung („Immigration Office“) hat auf einen Notbetrieb für unaufschiebbare und dringende Fälle umgestellt und ist vorerst nur per E-Mail an erreichbar. Bitte kommen Sie nicht persönlich.

    Alle Regeltermine gelten als abgesagt. Wenn Aufenthaltsdokumente ausgelaufen oder Termine ausgefallen sind, entstehen den Betroffenen keine Nachteile. Aufgrund von bundes- und landesrechtlichen Regelungen werden Sie möglichst schnell über die weitere Gültigkeit des Aufenthaltsdokuments informiert. Sie erhalten einen neuen Termin zugeschickt oder es wird ein neuer Termin mit Ihnen vereinbart.
     
  • Das Standesamt wird für den regulären Betrieb geschlossen. Vereinbarte Trauungen werden mit reduzierter Besetzung durchgeführt. Die Verschiebung einer Eheschließung erfolgt wie auch die Zusendung einer Urkunde bei Neugeborenen gebührenfrei.
     
    Geburten und Sterbefälle
    werden im schriftlichen Verfahren bearbeitet und beantwortet. Telefonisch erreichbar ist das Standesamt unter 0431 901-1021 und per E-Mail an sowie
     
  • Die Erziehungsberatung hilft Eltern, die Unterstützung und Austausch suchen. In den kommenden Wochen stehen die Expert*innen vor allem telefonisch zur Verfügung. Sie sind montags bis freitags von 8.30 bis 18 Uhr unter 0431 94232 erreichbar. Ab dem 16. April werden auf Wunsch Beratungen auch als Videokonferenz angeboten.

  • In den Elternberatungsstellen des Gesundheitsamtes für Kinder- und Jugendärztliche Gutachten sowie für schulärztliche Untersuchungen finden bis auf Weiteres keine Beratungen statt.  

  • Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona-Virus erfolgt bis auf weiteres keine Kiel-Pass/Seniorenpass-Ausgabe.
     
  • Vereinbarte Termine im Bauaktenarchiv werden abgesagt. Wenn Sie eine Auskunft aus dem Bauaktenarchiv brauchen, beschreiben Sie sie bitte so konkret wie möglich per E-Mail an .
     
  • Die Bauberatung ist aktuell ebenfalls nicht persönlich, dafür aber per E-Mail an oder telefonisch unter der Kieler Rufnummer 901-2660, dienstags und donnerstags zwischen 8.30 und 12.30 Uhr erreichbar. Ab Dienstag, 5. Mai, wird die persönliche Bauberatung im Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation in eingeschränkter Form wieder angeboten. Der Zutritt zur Bauberatung ist aber nur möglich, wenn über die E-Mail-Adresse ein Termin vereinbart worden ist. 
     
  • Das Rechtsamt nimmt Anträge auf Erteilung von Apostillen nur per Post oder per Einwurf in die Hausbriefkästen Haupteingang des Rathauses oder am Eingang Waisenhofstraße entgegen. Informationen unter Telefon 0431 901-2736.
     
  • Vergabeverfahren: Bitte verzichten Sie auf die Anwesenheit bei Angebotsöffnungen (die grundsätzlich nur bei nationalen Verfahren nach VOB zugelassen ist). Bitte geben Sie Ihre Angebote nicht mehr persönlich in der Zentralen Vergabestelle des Rechtsamtes ab, sondern nur per Post oder durch Einwurf in die Hausbriefkästen des Rathauses am Haupteingang des Rathauses oder am Eingang Waisenhofstraße. Diese Briefkästen werden vor den Angebotsöffnungen regelmäßig überprüft und geleert.
     
  • Die Büros der städtischen Friedhöfe werden ihre regulären Öffnungszeiten für den Publikumsverkehr einschränken. Aber die Friedhofsleitungen sind zu den gewohnten Sprechzeiten telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Die Grabvergaben sind auch im persönlichen Termin nach vorheriger Absprache weiterhin möglich. Für Verwaltungsangelegenheiten wie Bescheide, Rechnungen und Verlängerungen wenden Sie sich bitte an die Abteilung Friedhöfe
     
  • Die Bar-Kasse der Stadtkasse hat wieder die regulären Öffnungszeiten:
    Montag bis Donnerstag 8.30 - 13 Uhr
    Donnerstag zusätzlich 15 - 16 Uhr
    Freitag 8.30 - 12 Uhr
      
  • Der Bereich Steuern und Abgaben im Amt für Finanzwirtschaft schließt vorübergehend für den Publikumsverkehr. Wichtige Anliegen und Anfragen können per E-Mail an gestellt werden. Von Rückfragen hierzu bitten wir vorerst abzusehen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis für die Verzögerungen in der Bearbeitung.
     
    Zur Zeit können unter anderem die folgenden Leistungen nicht oder nur eingeschränkt erbracht werden:
    Neufestsetzungen oder Änderungen Grundsteuer- und Abgabenbescheide, Neufestsetzungen oder Änderungen Hundesteuer, Zweitwohnungsteuer, Spielgerätesteuer, Wettlokalsteuer, Veränderungsanzeigen im Abgabenbereich (Müllbehälter etc.), Änderungen von Daten bei allen Steuerarten (wie beispielsweise Adressdaten, neue Bankverbindungen, Kontoauflösungen, Eigentumsänderungen), Widerspruchsverfahren.

    Gewerbesteuerpflichtige können bis zum 31. Dezember 2020 Anträge auf Stundung oder Ratenzahlung der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fälligen oder fällig werdenden Gewerbesteuern sowie Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Gewerbesteuer stellen. Die Nachweisführung und Antragsstellung wird anhand eines vereinfachten Verfahrens durchgeführt.

    Aufwandssteuern (beispielsweise Vergnügungssteuern, Wettbürosteuern), Abgaben, Gebühren oder privatrechtliche Entgelte: Zahlungspflichtige können bis zum 30. Juni 2020 unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Stundung oder Ratenzahlung der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fälligen oder fällig werdenden Aufwandssteuern, Gebühren oder privatrechtlichen Forderungen der Landeshauptstadt Kiel stellen.

    Mahnverfahren werden grundsätzlich bis zum 30. Juni 2020 ausgesetzt.
     
  • Das bisherige Beratungsangebot des Amtes für Soziale Dienste kann nur noch stark eingeschränkt angeboten werden. Das Stephan-Heinzel-Haus am Wilhelmplatz ist vorerst nur noch wie folgt erreichbar: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag in der Zeit von 8.30 Uhr bis 12 Uhr. Sollte eine persönliche Ansprechperson im Amt bekannt sein, nehmen Sie bitte vor Betreten des Hauses telefonisch Kontakt auf.

  • Für Grundstücke sowie Immobilien der Landeshauptstadt Kiel ist eine Stundung von Mieten, Pachten, Nutzungsentgelten für zwei Monate auf Antrag möglich. 

 

Alle öffentlichen Veranstaltungen sind untersagt.

Untersagt sind auch Zusammenkünfte
in Sport- und Freizeiteinrichtungen und die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich. In Musikschulen ist Einzelunterricht erlaubt.

Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften sind mit Einschränkungen grundsätzlich wieder möglich.

Demonstrationen können nach Durchführung einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung zugelassen werden, wenn die Hygieneregeln eingehalten werden können.

Gestattet sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dienen, der Rechtspflege oder der Daseinsfürsorge und Versorgung, vor allem Veranstaltungen des Verfassungsgerichts, der Gerichte, der Staatsanwaltschaften und anderer Behörden, Stellen oder Einrichtungen, die öffentlich-rechtliche Aufgaben wahrnehmen.

Nicht eingeschränkt wird ferner das Selbstorganisationsrecht des Landtages, der Gemeinden, und Gemeindeverbände. Dafür notwendige Räume können unabhängig von ihrem sonstigen Bestimmungszweck hierfür genutzt werden.

Zulässig sind außerdem unvermeidbare Zusammenkünfte und Ansammlungen, soweit die Teilnehmenden aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen sowie aus prüfungs- oder betreuungsrelevanten Gründen unmittelbar zusammenarbeiten oder bestimmungsgemäß zumindest kurzfristig zusammenkommen müssen. Ein Beispiel ist der ÖPNV.

Erlaubt ist die Betreuung von Kindern unter 12 Jahren, Kindern und Jugendlichen mit Behinderung und Pflegebedürftigen, unabhängig von der Zugehörigkeit zum Hausstand, sofern dadurch eine Gesamtpersonenzahl von sechs nicht überschritten wird.


Private Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt.

Die Kontakte zu anderen Personen als zu Angehörigen des eigenen Hausstandes sind auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

Bestattungen und Hochzeiten sind erlaubt, aber auf das unbedingt notwendige Maß an Teilnehmer*innen zu beschränken.

 

Verstöße gegen Veranstaltungsverbote sind Straftaten. Im Falle einer Verurteilung drohen Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren oder eine Bußgeldstrafe von bis zu 25.000 Euro.  

 

Teilweise.

  • Das Hörnbad und die Schwimmhalle Schilksee sind geschlossen.
     
  • Das Stadtmuseum Warleberger Hof öffnet wieder ab Dienstag, 12. Mai, jeweils dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr.
     
    Die Stadtgalerie Kiel öffnet ab Mittwoch, 13. Mai, jeweils mittwochs bis sonnabends von 12 bis 17 Uhr.
     
    Die seit diesem Jahr zu den städtischen Museen zählende Howaldtsche Metallgießerei in Neumühlen, Grenzstraße 1, geht am Sonnabend, 16. Mai, von 14 bis 18 Uhr an den Start.

    Besucher*innen müssen in allen Häusern Sicherheitsabstände von 1,50 Metern wahren und Alltagsmasken tragen. Der Zugang ist beschränkt.

    Das Schifffahrtsmuseum mit Museumsbrücke bleibt zunächst noch geschlossen.
     
  • Die Stadtbücherei öffnet wieder eingeschränkt Montag bis Freitag 10 - 16 Uhr mit entsprechenden Schutzvorgaben. Die Außenstellen bleiben geschlossen. Alle Leihfristen sind automatisch bis zum 27. Mai verlängert. Setzen Sie bitte beim Besuch der Stadtbücherei eine Alltagsmaske auf: Besucher*innen müssen beim Betreten des Gebäudes einen Mund-Nasenschutz tragen.
     
    Häufige Fragen beantwortet die Bücherei unter www.xtcgirls.com/stadtbuecherei#faq. Aktuell ist die Stadtbücherei telefonisch unter 0431 901-3437 montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr zu erreichen und per Mail an
      
    Übrigens: Die Onleihe ist bis 4. Mai für alle Kieler*innen kostenlos. Außerdem gibt es hier zahlreiche Ideen gegen Langeweile daheim sowie ein neues und kostenfreies Film-Streamingangebot.
     
  • Die Musikschule ist aktuell geschlossen. Eine teilweise Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebes an der Musikschule ist seit 4. Mai möglich. Durch die neuen Regelungen können Einzelunterrichte in der Musikschule unter bestimmten Voraussetzungen wieder stattfinden . Hierfür gelten spezielle Hygieneregelungen im Unterrichtsbetrieb. Das Hygienekonzept wird in Kürze auf der Seite der Musikschule Kiel erscheinen.  Um eine schrittweise Aufnahme des Unterrichtsbetriebes so reibungslos wie möglich zu gestalten, wird teilweise parallel weiterhin Online-Musikunterricht angeboten. 

  • Die Förde-vhs ist bis auf Weiteres geschlossen. Sie bietet alternativ ahlreiche Webinare und Online-Bildungsangebote kostenfrei an.

  • Im Lesesaal des Kieler Stadtarchivs besteht wieder die Möglichkeit Archivalien zu benutzen. Dafür vergibt das Stadtarchiv Termine wahlweise per E-Mail an mit Angabe Ihrer Telefonnummer oder per Telefon unter 0431 901-3422. Ohne einen Termin ist keine Benutzung möglich.

  • Die Mädchen- und Jugendtreffs sind ebenfalls geschlossen. Per Telefon, Social Media, E-Mail, oder Briefkasten vor den Einrichtungen sind die Mitarbeiter*innen und weiterhin für die Kinder und Jugendlichen erreichbar.
     
    Gegen die Langeweile der häuslichen Isolation finden Kinder und und Jugendlichen auf den Social-Media-Kanälen der Jugend- und Mädchentreffs einige nützliche Tipps. Zu finden sind die Jugend- und Mädchentreffs auf Instagram unter @detwiel, @Maedchen_treff_monalisa, @Jugendtreff_elmschenhagen, @Originaltreff_schusterkrug, @Station113_jugendtreff_hassee, @Mobile_jugendarbeit_kiel, @Maedchen_treff_rela, @jugendparkgaarden_chillbox und @Jugendtreff_ellerbek.
     
  • Zum verkaufsoffenen Sonntag am 3. Mai öffnen sich wieder die Türen der Tourist-Information Kiel (TIK) von 12 bis 16 Uhr. Ab Dienstag, 5. Mai öffnet die TIK dann wieder regelmäßig dienstags bis freitags 12 - 16 Uhr, samstags 11 - 15 Uhr, sonntags und montags bis auf weiteres geschlossen. Telefonisch erreich bar ist die TIK unter 0431 679 10 14 oder schriftlich unter . Kieler Souvenirs sind jederzeit im Online-Shop erhältlich. 
     
  • Das Segelcamp 24/7 verschiebt aus gegebenem Anlass den Saisonstart. Für den Start der Buchungen kann aktuell kein neues Datum genannt werden.
     
  • Das Theater Kiel stellt den regulären Vorstellungsbetrieb der aktuellen Spielzeit 2019/20 ein. Damit sind alle Veranstaltungen bis zum Beginn der Sommerpause am 30. Juni abgesagt.

    Das Theater Kiel stoniert kostenfrei alle Karten der abgesagten Vorstellungen automatisch. Kund*innen erhalten einen gleichwertigen »Corona-Gutschein«, der bis 31. Dezember 2021 gültig ist. Anonymkäufer*innen werden gebeten, ihre Original-Karten unter Angabe ihres Namens und ihrer Adresse postalisch zuzusenden (Theater Kiel, Rathausplatz 4, 24103 Kiel), dann wird der Gutschein zugesandt. Ein entsprechendes Rückgabeformular steht unter www.theater-kiel.de zum Download bereit. Ausgesuchte Produktionen werden als Online-Stream angeboten. 

 

Untersagt ist mit der Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt und der Landesverordnung auch der Betrieb von:

  • Bars
  • Shisha-Bars
  • Kneipen
  • Clubs
  • Diskotheken
  • Theatern
  • Konzerthäusern
  • Kinos
  • Fitness-Studios
  • Schwimmbädern
  • sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen (z.B. Freizeitparks, Jugendzentren, Tanzschulen)
  • Zusammenkünften in Sportvereinen
  • Spielhallen
  • Prostitutionsbetrieben
  • Cafés (ohne Speisenzubereitung)
  • Tanzangebote
  • Wohnmobilstellplätze und Campingplätze (soweit nicht als erster Wohnsitz genutzt oder für autarkes Dauercampen)
  • Spielbanken
  • Spielcafés
  • Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Erotikangebote (einschließlich Sex-Kinos)
  • Messen
  • Ausstellungen
  • Spezialmärkten
  • Jahrmärkten
  • Volksfesten

Die Landesverordnung ordnet die Schließung bestimmter Einrichtungen an. Hierzu zählen - neben den dort explizit genannten - als „ähnliche Einrichtungen“ im Sinne der Verordnung unter anderem

  • Saunen
  • Sonnenstudios,
  • Körperpflege-und Kosmetiksalons,
  • Physio- und Massagepraxen (Ausnahme: medizinisch gebotene Behandlungen; eine ärztliche Verordnung ist hierfür vorzulegen),
  • Angebote in Volkshochschulen, in Musikschulen (außer Einzelunterricht), in sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen,
  • Fahrschulen (theoretischer und praktischer Unterricht),
  • kommerziell organisierte Reiseveranstaltungen in Bussen und auf Schiffen,
  • Senior*innen-Tagesbetreuungsangebote und vergleichbare Freizeitangebote für Senior*innen,
  • Jugendzentren und vergleichbare Freizeitangebote für Jugendliche,
  • Geburtsvorbereitungskurse und Eltern und Kind-Freizeitangebote,
  • Boule-und Minigolfplätze,
  • Indoorspielflächen, Jumphäuser und vergleichbare Einrichtungen,
  • Reit-, Tennis-oder Golf/Swin-Golfunterricht,
  • Hundeschulen und Hundeausbildungsplätze,
  • Swingerclubs und vergleichbare Einrichtungen

Hinweise zum Freizeitbereich hat das Land auf seiner Webseite zusammengestellt.

Bestimmte Trainingsformen im Sport werden wieder zugelassen. Die Sportverbände veröffentlichen ihre jeweiligen Hygienekonzepte auf der Internetseite des DOSB.

 

Einkaufszentren müssen ein mit der Stadt abgestimmtes Zugangs- und Hygienekonzept haben, damit die Sicherheitsregeln eingehalten werden. Auch vor den Geschäften sind mindestens 1,50 Meter Abstand zu halten, das gilt in der Mall im Sophienhof oder im Citti-Park ebenso wie in den Einkaufsstraßen.

Tragen Sie bitte eine Alltagsmaske. Sie müssen sie in den Gebäuden aufsetzen, denn ab Mittwoch, 29. April gilt die sogenannte Maskenpflicht (gemäß der Verordnung der Landesregierung Schleswig-Holstein vom 24. April). Das heißt Kund*innen müssen beim Betreten des Gebäudes einen Mund-Nasenschutz tragen.

 

  • Gaststätten sind zu schließen.
  • Restaurants, Cafés, Imbisse, Dönerläden, Bistros, Eisdielen und so weiter (auch Lieferdienste und auch wieder mobile Stände) dürfen ausschließlich außer Haus verkaufen, sofern Wartezeiten in der Regel nicht anfallen.
  • Kund*innen dürfen die Räume nicht betreten. Die Abholung erfolgt direkt an der Tür oder einer anderen Stelle, die zur unmittelbaren Übergabe geeignet ist. Davor müssen die Mindestabstände eingehalten werden können.
  • Die abgeholten Speisen dürfen im Umkreis von 100 Metern um gastronomische Einrichtungen nicht verzehrt werden.
  • Hinweise zur Hygiene sind auszuhängen.
  • Weitere Auflagen können vom Gesundheitsamt per Auflagenbescheid vorgegeben werden.
  • Schnellimbisse, die über einen „Drive in“ verfügen, dürfen ausschließlich über diesen Schalter die Speisen und Getränke abgeben.
  • Gastronomische Angebote, die dies nicht erfüllen können, müssen geschlossen bleiben.
  • In nicht genutzten Gebäuden müssen die Trinkwasserinstallationen mindestens alle 72 Stunden betätigt und alle Leitungen dabei vollständig durchgespült werden. Dies soll vermeiden, dass sich Bakterien wie Legionellen in den Trinkwasserleitungen ansammeln, und es soll die Trinkwasserqualität erhalten.

  

Zum Merkblatt Außer-Haus-Verkauf

 

 

 

 

Was jetzt wichtig ist

„Wir haben noch immer eine Ausnahmesituation und müssen die Gesundheit aller im Blick behalten“, sagt Stadtrat Christian Zierau. „Deswegen machen wir im Rathaus und in der Kfz-Zulassungsstelle ab dem 23. April die Türen erst einmal nur ein Stück auf. Sie brauchen leider einen neuen Termin.“


„Wir wollen, dass die Spielplätze aufbleiben. Bitte halten Sie sich an die Regeln, damit Ihre Kinder weiterhin dort spielen können“, sagt Bürgermeisterin und Bildungsdezernentin Renate Treutel.

„Innerlich müssen wir zusammenrücken, aber äußerlich müssen wir Abstand halten. Das ist die große Herausforderung dieser Corona-Krise“, sagt Gesundheitsdezernent Gerwin Stöcken. „Kontakte einschränken und trotzdem die Menschen in Alten- und Pflegeheimen nicht vergessen, Krankenhäuser nicht betreten und gleichzeitig Patienten nicht allein lassen - vor diesen Herausforderungen stehen wir.“

 


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Sie haben weitere Fragen?

Bürger*innentelefon des Landes Schleswig-Holstein 
0431 79 70 00 01  (Montag - Freitag von 8 -18 Uhr)

 
Hotline des Bundesgesundheitsministeriums 
030 346 465 100
(Montag - Donnerstag 8 -18 Uhr und Freitag 8 - 12 Uhr)

Hotline der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland 
0800 330 46 15 32
(Der Anruf ist kostenfrei.)

Podcast mit dem Virologen Christian Drosten
Professor Christian Drosten
Zum NDR-Podcast

Professor Christian Drosten ist Leiter der Virologogie an der Berliner Charité und forscht intensiv über das Coronavirus und seine Ausbreitung. Montag bis Freitag beantwortet er in einem täglichen Podcast "Coronavirus-Update" des Norddeutschen Rundfunks Fragen zur aktuellen Situation und erklärt Zusammenhänge.


Wie vermeide ich eine Ansteckung?

Um die Ausbreitung von Infektionskrankheiten der Atemwege zu vermeiden, beachten Sie Folgendes:

  • Abstand immer und überall 2 Meter
  • kein Händeschütteln
  • regelmäßiges, sorgfältiges Händewaschen
  • sich nicht ins Gesicht fassen
  • Alltags-Mund-Nasenschutz tragen - damit schützen Sie vor allem Ihre Mitmenschen, falls Sie ohne es zu wissen ansteckend sein sollten. Medizinische Schutzausrüstung muss dem medizinischen Personal vorbehalten bleiben.
  • Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge; Taschentücher sofort sicher entsorgen 

Damit beugen Sie auch einer Ansteckung mit Grippeviren vor. Die Grippewelle ist ebenfalls noch nicht abgeebbt.

Allgemeine Hygienetipps zum Schutz vor Infektionskrankheiten

Hände mit Seife über einem Waschbecken